{"id":9004,"date":"2019-06-18T13:43:12","date_gmt":"2019-06-18T11:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/alpen-tour.at\/?p=9004"},"modified":"2019-06-18T13:43:15","modified_gmt":"2019-06-18T11:43:15","slug":"21-alpentour-trophy-2019-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alpen-tour.at\/de\/21-alpentour-trophy-2019-rueckblick\/","title":{"rendered":"21. Alpentour Trophy 2019 &#8211; R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"\n<p>406 Mountainbiker aus 30\nNationen und 5 Kontinenten nahmen von 6. \u2013 9. Juni 2019 an der 21. Austragung\nder Alpentour Trophy statt. \u00d6sterreichs einziges UCI-Etappenrennen fand wieder\nin der Region Schladming-Dachstein statt und wartete mit vier abwechslungsreichen\nEtappen auf. Start- und Zielort war Schladming, Austragungsort der Alpinen\nSkiweltmeisterschaften von 1982 und 2013.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir f\u00fchlen uns in\nSchladming perfekt aufgehoben und die Infrastruktur f\u00fcr ein mehrt\u00e4giges\nEtappenrennen ist einfach perfekt. Die Teilnehmer und ihre Betreuer sind alle\nnah vom Start und Ziel untergebracht und das gemeinsame Get-Together bei der\nSiegerehrung und beim Abendessen im Kongress ist eine richtige Tradition\ngeworden. \u201eWir haben von den Teilnehmern wieder sehr viel Lob f\u00fcr die\nAusrichtung bekommen und freuen uns nun schon auf die Planungen f\u00fcr 2020\u201c,\nerkl\u00e4rte Alpentour-Organisator Gerhard Sch\u00f6nbacher.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund des noch immer\nvorhandenen Schnees auf \u00fcber 1.500 Meter mussten die Etappen tagesm\u00e4\u00dfig\nangepasst werden und die vier Renntage umfassten eine Gesamtl\u00e4nge von 181\nKilometern, auf denen knapp 8.500 H\u00f6henmeter zu bew\u00e4ltigen waren. Die 21.\nEdition der Trophy wartete mit einem starken Teilnehmerfeld auf, das viele\nWeltmeister, Olympiasieger und Topstars der Marathon- und Cross-Country-Szene\numfasste. So wagte sich erstmals Sabine Spitz an den Start. Die Deutsche, eine\nLegende im Mountainbikesport, landete bei ihrem Deb\u00fct auf Rang sechs in der\nGesamtwertung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Elitekategorie der\nFrauen wurde von Githa Michiels dominiert. Die Belgierin, aktuell\nDrittplatzierte der Cross-Country-Weltrangliste errang drei Etappensiege bei\nder diesj\u00e4hrigen Alpentour Trophy und fuhr \u00fcberlegen zum Gesamtsieg. Lediglich\nauf dem finalen Tagesabschnitt, im Einzelzeitfahren hinauf zur Schafalm musste\nsie sich der Italienerin Maria Cristina Nisi geschlagen geben. 19:44 Minuten\nbetrug am Ende der Tour der Vorsprung der 36-j\u00e4hrigen Belgierin auf ihre\nitalienische Kontrahentin.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Rennen war beinhart.\nIch habe mich aber alle vier Tage sehr gut gef\u00fchlt. Schade, dass es nicht f\u00fcr\nvier Tagessiege gereicht hat. Ich bin aber trotzdem hochzufrieden. Das war eine\ntolle Woche f\u00fcr mich und wichtige Punkte im Kampf um das Olympiaticket\u201c,\nres\u00fcmierte Michiels, die erstmals die Alpentour-Trophy f\u00fcr sich entscheiden\nkonnte. Auf Gesamtrang drei landete die \u00d6sterreichische Meisterin im\nMountainbike Marathon Angelika Tazreiter. Auf der zweiten Etappe \u00fcber die\nReiteralm und die Hochwurzen sowie am dritten Tag, als es \u00fcber den Hauser\nKaibling ging, konnte die in K\u00e4rnten wohnhafte Radsportlerin hinter Michiels\nden zweiten Platz belegen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs war ein harter Kampf\nund ich bin froh, dass sich das Gesamtpodium ausgegangen ist. Ich bin voll\nzufrieden, vor allem nachdem ich noch mit geschwollenem Knie angereist bin.\nNach dem ersten Tag sah es noch nicht so gut aus, aber mit den zweiten Pl\u00e4tzen\nund dem dritten Gesamtrang kann ich ein extrem positives Fazit ziehen\u201c, freute\nsich die 31-J\u00e4hrige. Im abschlie\u00dfenden Zeitfahren verteidigte sie ihren dritten\nGesamtrang, knapp gegen\u00fcber der 24-j\u00e4hrigen Deutschen Janine Schneider.\nDahinter belegte die Estin Greete Steinburg, Etappendritte zum Auftakt, den\nf\u00fcnften Gesamtrang vor Spitz.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei von vier m\u00f6glichen\nEtappensiegen gelangen bei den Eliteherren auch Leonardo Paez aus Kolumbien.\nNach 2014 st\u00fcrmte der 36-J\u00e4hrige zu seinem zweiten Gesamtsieg bei \u00d6sterreichs\ngr\u00f6\u00dften, mehrt\u00e4gigen Etappenrennen. Den Grundstein zu seinem Erfolg legte er,\nwie Michiels, bereits am ersten Tourtag, als er sich am Weg hinauf zum\nDachstein aus einer f\u00fcnfk\u00f6pfigen Spitzengruppe l\u00f6ste. \u201eMeine Beine haben sich\nunglaublich gut angef\u00fchlt hier in Schladming. Ich freue mich, dass es nun nach\nf\u00fcnf Jahren wieder geklappt hat mit dem Gesamtsieg\u201c, erkl\u00e4rte Paez.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem R\u00fcckstand von\n4:05 Minuten belegte der Italiener Daniele Mensi den zweiten Platz in der\nGesamtwertung. Der Mann aus Brescia konnte sich nicht nur die Bergwertung\nsichern, sondern feierte auch seinen ersten Etappensieg bei der Alpentour \u2013\nTrophy auf der dritten Etappe. Er war somit der Einzige, dem es gelang, den so\nstarken Paez zu bezwingen. Im Einzelzeitfahren am Schlusstag schaffte dann noch\nder Teamkollege des Kolumbianers, sein Landsmann Diego Cuervo den Sprung in die\nTop drei. Er kletterte noch am Deutschen Jochen K\u00e4\u00df vorbei, der den vierten\nPlatz belegte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe am ersten Tag f\u00fcr\ndie Gesamtwertung einfach zu viel liegen gelassen. F\u00fcr meine Verh\u00e4ltnisse bin\nich ein gutes Einzelzeitfahren gefahren und in Anbetracht meines\nSchl\u00fcsselbeinbruches im M\u00e4rz bin ich sehr zufrieden, wie gut die Form ist\u201c,\nberichtete K\u00e4\u00df, der bei der Cape Epic in diesem Fr\u00fchjahr schwer zu Sturz kam.\nSein damaliger Partner und aktueller Teamkollege Daniel Geismayr wurde als\nF\u00fcnfter bester \u00d6sterreicher. An den letzten beiden Tagen schaffte er den Sprung\naufs Tagespodium mit zwei dritten Pl\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der Vorarlberger kam\nvon einer Verletzungspause zur 21. Alpentour Trophy, nachdem er sich bei der\nTour of the Alps im April einen Kahnbeinbruch zugezogen hatte. \u201eIch habe mich\ngut gef\u00fchlt. Der Rhythmus rauf war richtig gut, aber erneut hatte ich keine\nChance gegen die Kolumbianer. Die Form wird aber von Tag zu Tag besser und ich\nbin zufrieden, wie es nach der Handverletzung jetzt gelaufen ist\u201c, freute sich\nGeismayr. Mit Alban Lakata schaffte es ein weiterer \u00d6sterreicher als\nGesamtneunter unter die Top Ten. In der Klasse der Elite Master lieferten sich\nEx-Profi Uwe Hardter und Andreas Dollinger einen harten Kampf, den der Deutsche\ndann auf den letzten beiden Tagen f\u00fcr sich entschied. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber nicht nur solo,\nsondern auch gemeinsam als Team kann die viert\u00e4gige Trophy bew\u00e4ltigt werden. Am\nbesten gelang dies Thomas Garber und Martin K\u00fcrbisch. Die beiden Steirer\nben\u00f6tigten 20:51 Stunden f\u00fcr die 181 Kilometer rund um Schladming und waren\ndamit \u00fcber eine Stunde schneller als ihre ersten Verfolger, Miran Bole und\nTomaz Cefuta aus Italien. \u201eUnser Fazit ist auch deswegen 2019 so positiv, weil\nwir vier Tage perfektes Wetter hatten und die Teilnehmer von gr\u00f6\u00dferen\nVerletzungen verschont geblieben sind. Die Alpentour soll auch ein gemeinsames\nErlebnis sein und wieder dazu einladen, es im n\u00e4chsten Jahr nochmals zu\nversuchen\u201c, erkl\u00e4rte Trophy-Organisator Sch\u00f6nbacher abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>406 Mountainbiker aus 30 Nationen und 5 Kontinenten nahmen von 6. \u2013 9. Juni 2019 an der 21. Austragung der Alpentour Trophy statt. \u00d6sterreichs einziges UCI-Etappenrennen fand wieder in der Region Schladming-Dachstein statt und wartete mit vier abwechslungsreichen Etappen auf. 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