{"id":7910,"date":"2019-06-09T16:39:47","date_gmt":"2019-06-09T14:39:47","guid":{"rendered":"https:\/\/alpen-tour.at\/?p=7910"},"modified":"2019-06-09T16:39:49","modified_gmt":"2019-06-09T14:39:49","slug":"michiels-und-paez-fixieren-im-bergzeitfahren-ihre-gesamtsiege-bei-der-21-alpentour-trophy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alpen-tour.at\/de\/michiels-und-paez-fixieren-im-bergzeitfahren-ihre-gesamtsiege-bei-der-21-alpentour-trophy\/","title":{"rendered":"Michiels und Paez fixieren im Bergzeitfahren ihre Gesamtsiege bei der 21. Alpentour Trophy"},"content":{"rendered":"\n<p>Githa Michiels und Leonardo\nPaez sind die gro\u00dfen Gewinner der 21. Austragung der Alpentour Trophy 2019. Die\nBelgierin und der Kolumbianer verteidigten ihre Gesamtf\u00fchrungen in den\nElite-Kategorien am letzten Tag im Einzelzeitfahren hinauf auf die Planai. Drei\nvon vier Etappen konnten sie jeweils f\u00fcr sich entscheiden und fuhren damit\nsouver\u00e4n zu ihren Erfolgen. W\u00e4hrend es f\u00fcr Michiels der erste Gesamtsieg ist,\njubelte der Kolumbianer \u00fcber seinen zweiten Klassement-Erfolg nach 2014.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den 9,4 Kilometern\nhinauf von der Talstation der Planai-Bergbahn war der Kolumbianer Leonardo Paez\nbei der 21. Alpentour Trophy 2019 unschlagbar. In 45:36 Minuten absolvierte er\ndie 1.150 H\u00f6henmeter hoch zur Schafalm am schnellsten vor seinem Teamkollegen\nund Landsmann Diego Cuervo.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine Beine haben sich\nunglaublich gut angef\u00fchlt hier in Schladming. Ich freue mich, dass es nun nach\nf\u00fcnf Jahren wieder geklappt hat mit dem Gesamtsieg\u201c, erkl\u00e4rte der\nfrischgebackene Klassementsieger der Elite-Herren. Mit Platz drei im\nEinzelzeitfahren eroberte der 29-j\u00e4hrige Daniel Geismayr am letzten Tag einen\nweiteren Podiumsplatz f\u00fcr \u00d6sterreich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe mich gut gef\u00fchlt.\nDer Rhythmus rauf war richtig gut, aber erneut hatte ich keine Chance gegen die\nKolumbianer. Die Form wird aber von Tag zu Tag besser und ich bin zufrieden wie\nes nach der Handverletzung jetzt gelaufen ist\u201c, berichtete der Gesamtsieger von\n2017, der vor einem Monat einen Kahnbeinbruch auskurieren musste: \u201eEs w\u00e4re\nvermessen gewesen zu erwarten, dass ich gleich mein erstes Rennen gewinnen kann\nnach der Pause\u201c. In der Gesamtwertung belegte er den f\u00fcnften Rang.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinter Paez landete der\nItaliener Daniele Mensi auf dem zweiten Platz. Dritter wurde Cuervo vor dem\nDeutschen Jochen K\u00e4ss, der auch auf die Schafalm hinauf Vierter wurde. \u201eIch\nhabe am ersten Tag f\u00fcr die Gesamtwertung einfach zu viel liegen gelassen. F\u00fcr\nmeine Verh\u00e4ltnisse bin ich ein gutes Einzelzeitfahren gefahren und in\nAnbetracht meines Schl\u00fcsselbeinbruches im M\u00e4rz bin ich sehr zufrieden wie gut\ndie Form ist\u201c, erz\u00e4hlte K\u00e4\u00df. Auf Rang sechs in der Gesamtwertung landete mit\nMarkus Kaufmann ein weiterer Marathon-Spezialist aus Deutschland. Der dreifache\nWeltmeister Alban Lakata beendete die 21. Austragung auf Rang neun.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der letzten von vier\nEtappen musste sich die bislang unangefochtene Leaderin bei den Elite-Frauen\nder 21. Alpentour Trophy, die Belgierin Githa Michiels, dann doch geschlagen\ngeben. Zwar gewann die 36-J\u00e4hrige mit einem Vorsprung von fast 20 Minuten die\nGesamtwertung, jedoch verhinderte die Italienerin Maria Nisi um 17 Sekunden den\nvierten Erfolg von Michiels. Sie st\u00fcrmte in 59:15 Minuten zum Tagessieg auf der\nPlanai.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas war eine wundervolle\nWoche f\u00fcr mich. Es freut mich riesig, dass es mir am Ende gelungen ist, doch\nnoch eine Etappe zu gewinnen. Githa war so unglaublich stark, deshalb ist die\nEhre umso gr\u00f6\u00dfer\u201c, freute sich die Italienerin. Keine Entt\u00e4uschung war aber bei\nder Gesamtsiegerin aus Belgien zu merken, die mit ihrem zweiten Platz ihre\nstarke Leistung an den vier Tagen der Alpentour Trophy unterstrich. \u201eDas Rennen\nwar beinhart. Ich habe mich aber alle vier Tage sehr gut gef\u00fchlt. F\u00fcr uns war\nes schwierig heute, weil wir auf einige langsamere Fahrer aufgelaufen sind und\neinmal musste ich sogar absteigen weil die Strecke blockiert war\u201c, res\u00fcmierte\nMichiels, die dann doch noch ein wenig Wehmut fand, aufgrund der wenigen Sekunden,\ndie ihr auf ein perfektes Rennen mit vier Etappensiegen fehlten: \u201eSchade, dass\nes nicht f\u00fcr alle vier Tagessiege gereicht hat. Ich bin aber trotzdem\nhochzufrieden. Das war eine tolle Woche f\u00fcr mich und wichtige Punkte im Kampf\num das Olympiaticket\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine hervorragende Leistung\n\u00fcber die 9,4 Kilometer im abschlie\u00dfenden Zeitfahren bot die Deutsche Stefanie\nDohrn. Sie belegte, nur eine Sekunde hinter Michiels, den dritten Platz im\nKampf gegen die Uhr: \u201eIch habe nicht wirklich mit dem Podium gerechnet. Die\nBeine haben sich aber gut angef\u00fchlt, aber ich wusste nicht, ob es dann reicht.\nMein Fokus war nur auf den Berg gerichtet und ich hatte ein paar gute Fans am\nStreckenrand.\u201c Von Tag zu Tag arbeitete sich die junge Deutsche weiter nach\nvorne. Auf den neunten Platz zu Beginn des viert\u00e4gigen Etappenrennens folgten\ndie Pl\u00e4tze sieben, f\u00fcnf und nun drei. \u201eEigentlich schade, dass es keinen\nf\u00fcnften Tag gegeben hat. Den h\u00e4tte ich mir jetzt noch gew\u00fcnscht\u201c, schmunzelte\nDohrn.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den R\u00e4ngen vier und\nf\u00fcnf landeten ihre Landsfrauen Janine Schneider und Olympiasiegerin Sabine\nSpitz. Sechste wurde mit Angelika Tazreiter die beste \u00d6sterreicherin. Sie\nverteidigte im Bergzeitfahren ihren dritten Platz in der Gesamtwertung hinter\nMichiels und Nisi. \u201eMir hat es im steilen Teil der Strecke fast den Stecker\ngezogen. Es war ein harter Kampf und ich bin froh dass sich das Gesamtpodium\nausgegangen ist\u201c, freute sich die 31-J\u00e4hrige, sichtlich gezeichnet von den Anstrengungen\nder Alpentour-Trophy. Nachdem sie mit einer kleinen Verletzung zum viert\u00e4gigen\nEtappenrennen anreiste, war sie aber von ihrem Gesamtergebnis mehr als\n\u00fcberrascht: \u201eIch bin voll zufrieden, vor allem nachdem ich noch mit\ngeschwollenem Knie angereist bin und Bluterguss. Nach dem ersten Tag sah es\nnoch nicht so gut aus, aber mit den zweiten Pl\u00e4tzen und heute kann ich ein\nextrem positives Fazit ziehen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Githa Michiels und Leonardo Paez sind die gro\u00dfen Gewinner der 21. Austragung der Alpentour Trophy 2019. Die Belgierin und der Kolumbianer verteidigten ihre Gesamtf\u00fchrungen in den Elite-Kategorien am letzten Tag im Einzelzeitfahren hinauf auf die Planai. Drei von vier Etappen konnten sie jeweils f\u00fcr sich entscheiden und fuhren damit souver\u00e4n zu ihren Erfolgen. 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