{"id":7779,"date":"2019-06-06T16:29:13","date_gmt":"2019-06-06T14:29:13","guid":{"rendered":"https:\/\/alpen-tour.at\/?p=7779"},"modified":"2019-06-06T16:29:16","modified_gmt":"2019-06-06T14:29:16","slug":"paez-und-michiels-gewinnen-auftakt-der-21-alpentour-trophy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alpen-tour.at\/de\/paez-und-michiels-gewinnen-auftakt-der-21-alpentour-trophy\/","title":{"rendered":"Paez und Michiels gewinnen Auftakt der 21. Alpentour Trophy"},"content":{"rendered":"\n<p>Mit den Auftaktsiegen von Leonardo Paez (COL) und Githa Michiels (BEL) endete die erste Etappe der 21. Alpentour Trophy, den 400 Teilnehmer aus 30 Nationen in Angriff nahmen. 63 Kilometer und 2.500 H\u00f6henmeter standen am ersten Tagesabschnitt am Programm, bei sommerlichen Temperaturen. Aufgrund der immer noch sehr winterlichen Landschaft auf \u00fcber 1.600 Metern musste der Tagesabschnitt um sieben Kilometer und gut 600 H\u00f6henmeter verk\u00fcrzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleich am ersten Anstieg l\u00f6ste sich der Kolumbianer Paez von seinem Kontrahenten und fuhr einen einsamen Tag an der Spitze des Rennens. Nach drei Stunden erreichte der 36-J\u00e4hrige aus Ci\u00e9naga das Ziel an der Talstation der Planai-Bergbahnen. \u201eMir ist es hervorragend gegangen und es war ein echt guter Tag. Die Beine haben sich super angef\u00fchlt und bin extrem zufrieden\u201c, erkl\u00e4rte der Gesamtsieger von 2014. Tageszweiter wurde mit einem R\u00fcckstand von 2:27 Minuten der Italiener Daniele Mensi: \u201eEs lief super f\u00fcr mich. Mit dem zweiten Platz auf der Er\u00f6ffnungsetappe kann ich sehr zufrieden sein. Leonardo ist ein extrem guter Kletterer und ich konnte ihn bergauf nicht halten.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Die beiden l\u00f6sten sich von ihren Kontrahenten schon am Weg hinauf zum Dachstein, wo Mensi dann Paez auf den letzten Kilometern nicht mehr folgen konnte. Dahinter entbrannte ein Dreikampf um den dritten Platz am Podium, den am Ende dann der Deutsche Markus Kaufmann f\u00fcr sich entschied. \u201eDer Tag war ziemlich hart. Leonardo war es dann wohl zu langsam und dann hat er attackiert. Dahinten waren wir dann zu dritt und es war ein Kampf den ganzen Tag wieder vorne ranzufahren. Am Ende kamen die Verfolger fast an uns wieder ran\u201c, berichtete der 38-J\u00e4hrige, zweifacher Deutscher Meister.<\/p>\n\n\n\n<p> Er fing am zweiten Anstieg des Tages, hinauf auf die Hochwurzen noch den Sieger von 2017, den \u00d6sterreicher Daniel Geismayr ab. Der Vorarlberger fuhr sein erstes Rennen nach seiner Handverletzung und wurde Vierter: \u201eIch habe extrem gelitten heute. Am zweiten Berg wurde mir richtig hei\u00df und ich habe mich nicht mehr wohlgef\u00fchlt. Am Ende musste ich mein eigenes Tempo fahren und so Markus im Kampf um den dritten Platz ziehen lassen. Nach den sechs Wochen Pause fehlt mir einfach noch die Rennh\u00e4rte\u201c. Der Osttiroler Alban Lakata wurde Tagesachter.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Elitefrauen fuhr die Belgierin Githa Michiels einen unangefochtenen Tagessieg entgegen. Sie setzte sich von Beginn an ab und gewann mit einem Vorsprung von 10:25 auf die Italienerin Maria Nisi. Dritte wurde die Estin Greete Steinburg (+ 11:10). \u201e\u00dcberraschenderweise ist es mir richtig gut gegangen. Vor dem Start war ich mir unsicher, weil ich ein paar Knieprobleme in den letzten Wochen hatte. Am zweiten Anstieg habe ich die dann auch gesp\u00fcrt. Aber es war okay und ich genie\u00dfe jetzt den Tagessieg\u201c, erkl\u00e4rte Michiels im Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>Vierte wurde die 24-j\u00e4hrige Janine Schneider vor ihrer Landsfrau und Olympiasiegerin 2008 Sabine Spitz, die mit 47 Jahren ihr Deb\u00fct bei der Alpentour Trophy gibt. \u201eSteil hoch und steil runter\u201c, berichtete die Grande Dame des Mountainbikesports \u00fcber ihren Premierentag und f\u00fcgte an: \u201eDas Tempo war am Anfang brutal hoch. Ab der zweiten Rennh\u00e4lfte kam ich aber immer besser in Fahrt. Da war der Rhythmus gut und dadurch konnte ich noch ein paar Positionen gutmachen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Beste \u00d6sterreicherin wurde die in K\u00e4rnten lebende Angelika Tazreiter als Sechste mit einem R\u00fcckstand von 14 Minuten: \u201eDer erste Anstieg war super, danach musste ich mich wirklich durchk\u00e4mpfen. Die warmen Temperaturen waren brutal f\u00fcr mich, in K\u00e4rnten war ich zuletzt noch mit den Beinlingen unterwegs. Normal bin ich eine Hitzefahrerin, aber scheinbar bin ich es heuer noch nicht gew\u00f6hnt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Etappe am Freitag f\u00fchrt das Fahrerfeld \u00fcber 61 Kilometer von Schladming aus. Mit dem Anstieg zur Reiteralm wartet ein neuer Abschnitt auf die Teilnehmer. Die technisch anspuchsvolle Passage der Giglach-Seen entf\u00e4llt aufgrund noch immer liegenden Schnees. Nach der Reiteralm wartet noch der Anstieg auf die Hochwurzen ehe es wieder retour nach Schladming geht.<\/p>\n\n\n\n<p>STAGE 1: Elite Men:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Leonardo PAEZ (COL) \/ Giant Polimedical \/ 3:00:56<\/li><li>Daniele MENSI (ITA) \/ Soudal Leecougan \/ + 2:27<\/li><li>Markus KAUFMANN (GER) \/ Texpa \u2013 Simplon \/ + 3:08<\/li><li>Daniel GEISMAYR (AUT) \/ Centurion \u2013 Vaude \/ + 3:27<\/li><li>Diego CUERVO (COL) \/ Giant Polimedical \/ + 3:29<\/li><li>Cristian COMINELLI (ITA) \/ Soudal Leecougan \/ 3:37<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>STAGE 1: Elite Women:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Githa MICHIELS (BEL) \/ Primaflor \u2013 Mondraker \/ 3:36:27<\/li><li>Maria NISI (ITA) \/ New Bike 2008 \/ + 10:25<\/li><li>Greete STEINBURG (EST) \/ Spordiklubi Rakke \/ + 11:10<\/li><li>Janine SCHNEIDER (GER) \/ German Technology \/ + 11:34<\/li><li>Sabine SPITZ (GER) \/ WIAWIS Bikes Pro \/ + 13:21<\/li><li>Angelika TAZREITER (AUT) \/ KTM Factory Team \/ + 14:15<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den Auftaktsiegen von Leonardo Paez (COL) und Githa Michiels (BEL) endete die erste Etappe der 21. 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