{"id":7158,"date":"2018-06-13T12:40:20","date_gmt":"2018-06-13T10:40:20","guid":{"rendered":"https:\/\/alpen-tour.at\/final-race-report\/"},"modified":"2019-02-13T14:02:46","modified_gmt":"2019-02-13T13:02:46","slug":"final-race-report","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alpen-tour.at\/de\/final-race-report\/","title":{"rendered":"Abschlussbericht Alpentour Trophy 2018"},"content":{"rendered":"<p class=\"H1\"><strong>Triple-Erfolg f\u00fcr Christina Kollmann-Forstner und Tony Longo bei der Alpentour Trophy<\/strong><\/p>\n<p><b>Die 20. Alpentour Trophy fand von 7. bis 10. Juni 2018 statt. Der Viertages-Etappenplan nahm die Teilnehmer in die schwindelnde H\u00f6hen der Schladming-Dachstein Region: fast 200 km und 9.400 H\u00f6henmeter waren zu bezwingen.\u00a0<\/b><b>Beim Jubil\u00e4umsrennen holte sich Christina Kollmann-Forstner aus Ober\u00f6sterreich, eine geb\u00fcrtige Steirerin aus Haus, zum dritten Mal den Sieg bei ihrem \u201cHeimrennen\u201d in der Schladming-Dachstein Region. Heuer vor der Belgierin Githa Michiels und der Tschechin Jitka \u0160karnitzlov\u00e1. Auch der Italiener Tony Longo holt sich seinen dritten Gesamtsieg und das vor Daniel Geismayr aus \u00d6sterreich und Markus Kaufmann aus Deutschland.<\/b><\/p>\n<p>Vier Tage lang drehte sich in der Schladming-Dachstein Region wieder einmal alles um die Mountain Biker, die aus 34\u00a0 Nationen in die Steiermark zur Jubil\u00e4umsausgabe dieses Etappenrennes angereist waren. Zum ersten Mal stand die Alpentour Trophy ganz im Zeichen des Friedens, denn der Organisator und Steirer Gerhard Sch\u00f6nbacher ist auch der Hauptinitiator eines Friedensprojektes im Mittleren Osten, die \u201cMiddle East Tour &#8211; Cyling for Global Peace\u201d im M\u00e4rz 2019. Schon jetzt hat Sch\u00f6nbacher es geschafft, dass jordanische, israelische und pal\u00e4stinensische Radfahrer gemeinsam am Start mit dem internationalen Starterfeld der Alpentour Trophy standen.<\/p>\n<p>\u201cEs zeigt, dass der Sport keine Grenzen kennt! F\u00fcr Athlethen stehen sportliche Leistungen und die gemeinsamen Erlebnisse bei Veranstaltungen wie den unseren im Vordergrund und das ist das Sch\u00f6ne\u201d, so Sch\u00f6nbacher, der selbst ein ehemaliger Profi-Radsportler ist und sich beeindruckt von den sportlichen Leistungen aller Teilnehmer zeigte. \u201cDie Alpentour Trophy ist eine ehrlich Herausforderung und f\u00fcr uns als Veranstalter ist es jedes Jahr wieder eine Freude zu sehen, wie Elite- sowie Amateurathleten gemeinsam die anstrengenden Etappen bestreiten und die Rennstrecken und Landschaft in der Schladming-Dachstein so sichtlich genie\u00dfen.\u201d<\/p>\n<p><b>Christina Kollmann-Forstner und Tony Longo sind the 2018 Sieger<\/b><\/p>\n<p>Die Fahrer erlebten eine Tour durch die steirischen Alpen, drei Tage lang mit Start und Ziel in Schladming: Ramsau und Dachstein vorbei an der T\u00fcrlwandh\u00fctte am Donnerstag, Hochwurzen und Giglach Seen am zweiten Tag und der Hauser Kaibling mit Bergwertung bei der Krummholzh\u00fctte auf der dritten Etappe. Den kr\u00f6nenden Abschluss bildete dann ein Einzelbergzeitfahren \u00fcber 14km und 1300 H\u00f6henmeter hoch hinauf auf die Planai mit Ziel bei der Schafalm. Die beiden Elitegewinner sind Tony Longo aus Italien und die \u00d6sterreicherin Christina Kollmann-Forstner, die sich beiden zum dritten Mal jeweils den Gesamtsieg bei der Alpentour Trophy holen.Die Wahlober\u00f6sterreicherin Christina Kollmann-Forstner gewann die Alpentour Trophy der Elite Damen zum dritten Mal mit drei Etappensiegen, es sei ihr wichtig gewesen, das Einzelzeitfahren f\u00fcr sich zu entscheiden, was ihr in 1h07:28 gelang. \u201cObwohl ich einen ziemlich gro\u00dfen Gesamtvorsprung hatte, \u00e4hnlich wie letztes Jahr, wollte ich nochmal das Bergzeitfahren gewinnen\u201d, so die geb\u00fcrtige Steirerin aus Haus im Ennstal. Sie habe die sch\u00f6ne Aussicht nicht wirklich genie\u00dfen k\u00f6nnen gab sie zu, jedoch ein Heimrennen sei schon etwas besonderes, \u201cEs war schon sch\u00f6n meine Familie und auch die Einheimischen, die mich kennen, an der Strecke zu sehen, die mich angefeuert haben!\u201d<\/p>\n<p><b>Ein wahrer Krimi bei den Herren bis zum Schluss<\/b><\/p>\n<p>Bei den Eliteherren war es ein Krimi bis auf letzten Meter auf der Planai.. Die top drei der Herren Tony Longo (ITA), Daniel Geismayr (AUT) und Markus Kaufmann (GER) lie\u00dfen es am letzten Tag noch einmal so richtig spannend werden. Longo hatte nach der dritten Etappe zwei Strafminuten wegen eines unerlaubten Laufradtausches einb\u00fc\u00dfen m\u00fcssen und ging mit 1:22min Vorsprung in das Bergzeitfahren. Mit nur 38 Sekunden Vorsprung kam er in\u2019s Ziel. Es sei hart f\u00fcr ihn gewesen und er habe sich nicht so gut wie an den vergangenen drei Tagen gef\u00fchlt, so der 33-j\u00e4hrige. \u201cDie Zeitstrafe gestern hat mich ge\u00e4rgert, weil ich sie nicht fair fand &#8211; wir sind ein riesiges Team und fahren immer gemeinsam, jedoch in zwei Gruppen beim Internationalen Radsportverband gemeldet und der Fahrer, der mir ausgeholfen hat, war in der anderen Gruppe gemeldet. Meiner Meinung nach war das ein reiner Formfehler, aber es hat mich auch motiviert\u201d, so Tony Longo im Ziel. Er sei aber \u00fcbergl\u00fccklich \u00fcber seinen dritten Titel bei der Alpentour Trophy und dieser Gesamtsieg sei was f\u00fcr ihn z\u00e4hle. Er gratulierte auch dem zweitplatzierten Daniel Geismayr, der heute das Zeitfahren auf die Planai f\u00fcr sich entschied und dessen Team f\u00fcr das spannende Rennen.<\/p>\n<p>Geismayr zeigte sich ob seines zweiten Platzes zufrieden, zumal er die letzte Etappe mit 53:48 Minuten f\u00fcr sich entscheiden konnte, \u201cHeute konnte ich endlich wieder einmal meine Leistung abrufen, die ich eigentlich gewohnt bin, heute habe ich wieder meine Beine gehabt. Trotz allem gratuliere ich dem Tony Longo, es war ein super-umk\u00e4mpftes Rennen! Ich liebe Rennen, die um Sekunden ausgehen und es war eine tolle Teamleistung von uns, es war eine sch\u00f6ne Veranstaltung hier wie immer.\u201d<\/p>\n<p><b>Amateure, Teams und e-Biker strahlen zum Abschluss auf der Planai<\/b><\/p>\n<p>Die Alpentour Trophy ist eines der renomiertesten Etappenrennens in Europa mit einem S1-Status der UCI (Union Cycliste Internationale), dem internationalen Radsportverband. Elitefahrern werden somit hier nicht nur beachtliche Weltranglistenpunkte geboten, sondern auch ein sattes Preisgeld von den Veranstaltern. Einen Gro\u00dfteil der Fahrer startete jedoch in den Amateurklassen, die Einzel- sowie Teamwertungen inkludierten, sowie die verschiedensten Altersklassen f\u00fcr Damen, Herren und gemischte Doppel.\u00a0Die Alpentour bietet den Fahrern besondere landschaftliche Highlights durch unber\u00fchrte Natur, dank der Unterst\u00fctzung des heimischen Tourismusverbandes und den zahlreichen Grundbesitzern, die allj\u00e4hrlich ihre Erlaubnis f\u00fcr das Rennen erteilen \u2013 jedoch diese Erlebnisse m\u00fcssen hart verdient werden: steile Gewaltanstiege, sowie rasante und technische Abfahrten verlangen dem Teilnehmerfeld alles ab.<\/p>\n<p>Zum Abschluss der Jubil\u00e4umsausgabe fand auch heuer wieder die e-Bike Challenge statt und nach dem knappen Ergebnis des Vorjahres, bei dem ein e-Biker aus Graz den Elite-Etappensieger um nur 24 Sekunden besiegte, war es heuer die Wadelkraft von Geismayr, die st\u00e4rker war. Der Elitetagessieger nahm dem e-Biker Koenraad Vanschoren aus Belgien satte 4:28 Minute auf den 1300 H\u00f6henmetern ab. Vanschoren ist selbst Rennveranstalter der Belgium Mountain Bike Challenge und erz\u00e4hlte, dass sein e-Bike ein treuer Begleiter beim Streckenmarkieren f\u00fcr ihn sei, \u201cDiese e-Bikes sind wirklich toll, ich bin nicht so gut in Form im Moment und so eine harte Strecke h\u00e4tte ich auch ohne e-Power bew\u00e4ltigt, aber ich h\u00e4tte sicher nicht so viel Spa\u00df dabei gehabt.\u201d<\/p>\n<p>Bei den Damen war es niemand anderes als die \u00f6sterreichische Skeletonpilotin und achtfache \u00d6sterreichische Staatsmeisterin, Janine Flock aus Innsbruck, die per e-Bike als erste Dame im Ziel &#8211; und sichtlich begeistert &#8211; war mit einer Siegerzeit von 59:26 Minuten. \u201cUnglaubliche Gl\u00fccksgef\u00fchle\u201d seien bei ihr aufgekommen und es sei eine \u201cGenussfahrt\u201d f\u00fcr sie gewesen, \u201cDa sind richtig steile Anstiege dabei und man kann es sich mit einem e-Bike einfach so toll einteilen. Man sich spielen, man kann die verschiedenen Einstellungen voll ausnutzen, wenn man mehr Kraft aufwenden will oder mit weniger Last fahren will &#8211; bei meinem Training ist das ein wichtiger Faktor generell\u201d, so die 29-j\u00e4hrige Tirolerin. Das tolle, so sind sich beide e-Bike-Gewinner einig sei, dass es einfach mehr Leuten mit den verschiedensten athletischen Voraussetzungen erm\u00f6gliche solche Fahrten und Erlebnisse mit Familie und Freunden zu teilen.<\/p>\n<p>In diesem Sinne wird die Alpentour Trophy auch n\u00e4chstes Jahr wieder im Juni nach Schladming zur\u00fcckkehren. Die 21. Ausgabe der Veranstaltung wird wieder die klassischen Etappen beeinhalten und heimische Elite- sowie Hobbyfahrer und Teilnehmer aus aller Welt begeistern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Triple-Erfolg f\u00fcr Christina Kollmann-Forstner und Tony Longo bei der Alpentour Trophy Die 20. Alpentour Trophy fand von 7. bis 10. Juni 2018 statt. 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