{"id":36746,"date":"2026-06-18T15:05:09","date_gmt":"2026-06-18T13:05:09","guid":{"rendered":"https:\/\/alpen-tour.at\/?p=36746"},"modified":"2026-06-18T15:05:09","modified_gmt":"2026-06-18T13:05:09","slug":"deutscher-doppeletappenerfolg-zum-auftakt-der-27-alpentour-trophy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alpen-tour.at\/de\/deutscher-doppeletappenerfolg-zum-auftakt-der-27-alpentour-trophy\/","title":{"rendered":"Deutscher Doppeletappenerfolg zum Auftakt der 27. Alpentour Trophy"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit einem 60 Kilometer langen Abschnitt zum Hauser Kaibling, wo auf 1.840 Metern das Dach der diesj\u00e4hrigen Alpentour Trophy erreicht wurde, begann das viert\u00e4gige Etappenrennen am Donnerstag in der Region Schladming-Dachstein. Die Tagessiege auf der mit 2.100 H\u00f6henmeter gespickten Auftaktetappe gingen in der Elite an Deutschland mit Jakob Hartmann und Tanja Priller.<\/strong><\/p>\n<p>Hartmann sorgte f\u00fcr den ersten deutschen Tageserfolg bei den M\u00e4nnern seit f\u00fcnf Jahren. \u201cIch mag die Hitze eigentlich, f\u00fcr mich k\u00f6nnte es noch hei\u00dfer sein\u201c, meinte er angesprochen auf die gut sommerlichen Temperaturen, die am Donnerstag in Schladming vorherrschten. \u201cEs lief echt gut und wir haben auch gut zusammengearbeitet im Rennen, dann war es am Ende der direkte Kampf Mann gegen Mann\u201c, erz\u00e4hlte der Deutsche weiter, der vor dem Italiener Lorenzo Samparisi und dem Niederl\u00e4nder Tim Smeenge, beide schon Etappensieger bei dem Rennen, den ersten Tag gewinnen konnte.<\/p>\n<p>Schon fr\u00fch im Rennen, am ersten Anstieg, bildete sich eine achtk\u00f6pfige Gruppe um den sp\u00e4teren Sieger. Aus dieser heraus konnte er sich mit Samparisi und Smeenge absetzen, w\u00e4hrend die restlichen Fahrer die Verfolger bildeten. 1:26 Minuten hatte Hartmann am Ende Vorsprung auf Samparisi, Smeenge erreichte das Ziel 3:03 Minuten hinter dem Sieger. Bester \u00d6sterreicher wurde Jakob Reiter als Vierter. Der Ober\u00f6sterreicher \u00fcberraschte damit auch seine Erwartungen.<\/p>\n<p>\u201cMit dem h\u00e4tte ich nicht gerechnet, dass ich so weit vorne mitfahre. Das war ein richtig guter Auftakt und genau an dem will ich jetzt die n\u00e4chsten Tage anschlie\u00dfen\u201c, schilderte er. Pech hingegen hatte Vorjahressieger Hermann Pernsteiner, der etliche Minuten aufgrund einer defekten Gabel verlor, zwar das Rennen fortsetzen konnte, aber als Tageszw\u00f6lfter schon einen R\u00fcckstand von 13:35 Minuten aufwies.<\/p>\n<p>\u201cDie Gabel wurde leider locker und ich musste anhalten und sie wieder fixieren. Das kostete ordentlich an Zeit. Ansonsten war es perfekt zum Fahren und hat wie immer Spa\u00df gemacht bei der Alpentour. Dennoch sind die Ambitionen in der Gesamtwertung nun weg f\u00fcr mich und ich werde mich auf Etappensiege nun konzentrieren\u201c, so Pernsteiner.<\/p>\n<p>Bei den Frauen war es \u00fcber die erste H\u00e4lfte ein Duo, welches das Renngeschehen dominierte, mit der sp\u00e4teren Siegerin Tanja Priller, im Vorjahr Gesamtvierte der Alpentour Trophy und der in Graz lebenden Nina Mosser, die am Weg hinauf zum Hauser Kaibling ihre Kontrahentin ziehen lassen musste.<\/p>\n<p>\u201cIch habe mich sehr gut gef\u00fchlt, probierte so lange es an Tanja dranzubleiben, aber die hatte so einen starken Tag heute. Am Ende versuchte ich noch etwas aufzuholen im Downhill\u201c, schilderte Mosser, die 3:59 Minuten hinter Priller im Ziel ankam. \u201cEs ist richtig gut gelaufen\u201c, res\u00fcmierte Priller zufrieden, die aber am Ende auch mit den hei\u00dfen Temperaturen zu k\u00e4mpfen hatte: \u201cVor allem am letzten Anstieg war es richtig hei\u00df.\u201c Tagesdritte wurde die Tirolerin Tina Kindlhofer.<\/p>\n<p>Am Freitag, auf der zweiten Etappe, geht es \u00fcber 63,5 Kilometer und gleich zu Beginn wartet der lange Anstieg zum Fu\u00dfe der Dachsteinseilbahn, ehe es \u00fcber Pichl und das Untertal retour geht nach Schladming.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem 60 Kilometer langen Abschnitt zum Hauser Kaibling, wo auf 1.840 Metern das Dach der diesj\u00e4hrigen Alpentour Trophy erreicht wurde, begann das viert\u00e4gige Etappenrennen am Donnerstag in der Region Schladming-Dachstein. 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